Vorkochen vs. Fertigessen: 60 €* sparen mit Frühlingsgemüse







Die Sonne scheint, die Tage werden länger und die heimischen Felder liefern wieder reichlich Ernte. Wir haben jetzt Mitte Mai und das frische Frühlingsgemüse lacht uns aus den Supermarktregalen an. Die Zeit der teuren Importware geht zu Ende.
Im Jänner hast du vielleicht oft zögerlich auf die Preise geschaut. Jetzt im späten Frühling kannst du beim Lebensmitteleinkauf richtig Geld sparen. Der Schlüssel dazu ist ein Saisonkalender kombiniert mit regelmäßigem Vorkochen. Wir zeigen dir, wie du mit österreichischen Zutaten köstliche Mahlzeiten zubereitest und dabei mühelos 60 Euro im Monat sparst.
Vorkochen im Frühling: Frisch, gesund und sparsam
Das Vorbereiten von Mahlzeiten für mehrere Tage liegt voll im Trend. Du kochst einmal eine größere Menge und hast für die nächsten Tage das fertige Mittagessen für die Arbeit. Das Prinzip ist einfach. Du sparst dir den täglichen Gang zur Kantine. Du sparst dir den teuren Snack vom Bäcker.
Gerade jetzt im späten Frühling macht das Vorkochen besonders viel Freude. Heimisches Gemüse ist voll im Geschmack. Du weißt immer genau, was in deinem Essen steckt. Du isst gesünder und sparst nebenbei bares Geld.
Warum regionales Frühlingsgemüse das Geldbörsel schont
Der Preis von Gemüse schwankt im Laufe des Jahres stark. Produkte aus fernen Ländern verursachen hohe Transportkosten. Heimisches Gemüse in der Hauptsaison erfordert hingegen keine langen Transportwege.
Es gibt ein riesiges Angebot, weil alles gleichzeitig reif wird. Diese Fülle drückt den Preis nach unten. Wenn du gezielt auf saisonale Ware aus Österreich setzt, zahlst du deutlich weniger pro Kilo. Achte bei Billa, Spar oder Hofer einfach auf das rot-weiß-rote Gütesiegel.
💡 Tipp: Lass die teuren Import-Paradeiser oder weit gereistes Gemüse jetzt im Mai noch links liegen. Warte, bis diese auch bei uns im Sommer reif sind.
Der Saisonkalender für Mitte Mai und Juni
Damit du genau weißt, was du besonders günstig einkaufen kannst, brauchst du einen Saisonkalender. Für Mitte Mai und den kommenden Juni gibt es klare Favoriten.
Hier ist eine kurze Übersicht der aktuellen Stars in der Gemüseabteilung:
| Gemüsesorte | Saison in Österreich | Verwendungstipp fürs Vorkochen |
|---|---|---|
| Spargel | Bis Ende Juni | Perfekt für Spargelsalat am nächsten Tag |
| Radieschen | Ab Mai | Knackige Beilage, bleibt getrennt verpackt frisch |
| Jungzwiebeln | Ab sofort | Bringt Würze in jedes Nudelgericht |
| Spinat | Mai bis November | Ideal als Basis für frische Frühlings-Quiche |
| Erdäpfel (früh) | Ab Ende Mai | Gebratene Erdäpfel schmecken auch aufgewärmt herrlich |
Schritt für Schritt: So planst du deine Mahlzeiten
Ein guter Plan ist die halbe Miete. Wenn du ohne Zettel einkaufen gehst, landen oft teure unnötige Dinge im Einkaufswagen. Nimm dir am Wochenende 15 Minuten Zeit für deinen Wochenplan.
Schau zuerst in deinen Kühlschrank. Was muss weg? Plane deine Gerichte um diese Lebensmittel herum. Blättere durch die aktuellen Flugblätter deiner Supermärkte. Suche nach guten Aktionen für frisches Gemüse, Topfen oder Eier aus Österreich. Schreibe deine Einkaufsliste sehr diszipliniert. Geh dann mit deinem eigenen Sackerl zum Einkaufen.
Passende Shops mit Cashback
60 Euro im Monat sparen: Die konkrete Rechnung
Wie kommen wir auf die Summe von 60 Euro Ersparnis im Monat? Das ist sehr konservativ gerechnet. Nehmen wir an, du kaufst dir in der Arbeit an drei Tagen pro Woche dein Mittagessen.
In der Kantine oder beim nahen Lebensmittelgeschäft zahlst du für einen Snack oder ein Menü schnell 8 Euro*. Wenn du deine Mahlzeit vorkochst, kostet dich eine Portion aus saisonalem Gemüse, Reis und Eiern etwa 3 Euro*.
Die Rechnung: Du sparst 5 Euro pro Mahlzeit. Das machst du an 3 Tagen in der Woche. Das ergibt eine Ersparnis von 15 Euro pro Woche. Auf ein Monat mit vier Wochen gerechnet, sparst du so ganz einfach 60 Euro*.
Reste verwerten und Lebensmittel retten
Die beste Einkaufsstrategie nützt nichts, wenn Lebensmittel am Ende im Müll landen. Laut Studien landet in Österreich noch immer viel zu viel essbares Essen im Abfall. Wer Reste verwertet, schont direkt sein Konto.
Welke Radieschen werden im eiskalten Wasserbad wieder richtig schön knackig. Aus dem Grün der Radieschen kannst du ein fantastisches Pesto mixen. Bleiben Erdäpfel vom Vortag übrig, brätst du sie am Abend einfach mit etwas Zwiebel und einem Ei an. Aus Abschnitten von Karotten und Sellerie kochst du wunderbar eine klare Gemüsesuppe.
⚠️ Hinweis: Bewahre Reste in gut verschließbaren Glasbehältern auf. So halten sie sich länger im Kühlschrank und nehmen keine fremden Gerüche an.
Intelligenter einkaufen: Vorrat bringt Ersparnis
Kaufe saisonales Frühlingsgemüse gerne in etwas größeren Mengen, wenn es in Aktion ist. Diese Vorratshaltung ist eine hervorragende Strategie für dein Budget.
Spargel kannst du zum Beispiel super einfrieren. Du musst ihn vorher nicht zwingend blanchieren. Einfach schälen, die holzigen Enden abschneiden und ab ins Tiefkühlfach. Auch Kräuter lassen sich gehackt wunderbar in kleinen Portionen einfrieren. So hast du auch Wochen später noch Zugriff auf günstiges Gemüse.
Geh bitte niemals hungrig in den Supermarkt. Wenn dein Magen knurrt, kaufst du bewiesenermaßen mehr süße und teure Snacks.
Cashback als kleiner Bonus für deinen Einkauf
Dieser Leitfaden konzentriert sich in erster Linie auf allgemeine Strategien für dein Leben. Dennoch wollen wir einen kleinen Hinweis nicht auslassen, wenn du gerne online einkaufst.
Viele Haushalte bestellen ihre Lebensmittel mittlerweile bei Anbietern wie Billa Online, Interspar oder gurkerl.at. Auch Wein oder spezielle Haltbar-Produkte werden oft online bestellt. Vergiss dabei nicht, deine Einkäufe über ein Portal wie mycashbacks zu starten. Du aktivierst einfach den Cashback-Link vor der Bestellung. Das Geld, das du für dein Essen ausgibst, bringt dir so prozentual etwas zurück auf dein Konto.
Du kombinierst so die Ersparnis durch den Saisonkalender ganz nebenbei mit den Vorteilen der Rückvergütung.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange halten sich selbst gekochte Mahlzeiten im Kühlschrank?
Im Kühlschrank bleiben gut verpackte Mahlzeiten etwa drei bis vier Tage frisch. Wichtig ist, dass du das Essen nach dem Kochen schnell abkühlen lässt und in luftdicht verschließbare Behälter gibst.
Kann ich rohes Frühlingsgemüse einfrieren?
Ja, das geht sehr gut. Bei wässrigen Gemüsesorten wie Gurken oder frischen Paradeisern verändert sich jedoch die Struktur. Spargel, Spinat oder Karotten eignen sich hingegen hervorragend zum Einfrieren.
Wo finde ich einen verlässlichen Saisonkalender?
Es gibt unzählige Vorlagen online aus Österreich. Auch die Arbeiterkammer (AK) sowie diverse Umweltberatungen bieten detaillierte Kalender mit regionalem Bezug zum kostenlosen Download an.
Kostet Vorkochen nicht unglaublich viel Zeit?
Nein, im Gegenteil. Vorkochen spart Zeit unter der Woche. Du stehst vielleicht am Sonntag für ein bis zwei Stunden in der Küche, hast dafür aber von Montag bis Mittwoch nach Feierabend sofort ein fertiges Essen parat.



